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Herausforderungen und Lösungen im Maschinenbau

Nach einigen sehr starken Wachstumsjahren kämpft die Branche mit den Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise. Während der Auftragseingang im traditionell starken Bereich der HighEnd-Maschinen wieder deutlich aufholt, gewinnt im mittleren Leistungssegment der rapide wachsende Wettbewerb aus den Wachstumsregionen der Welt (BRIC-Staaten) enorm an Boden.

Die Herausforderungen der kommenden Jahre für den Maschinenbau lassen sich präzise beschreiben: 

(1) Die Innovationskraft der Unternehmen muss weiter gestärkt werden, um den teilweise immer noch deutlichen Technologie- und Leistungsvorsprung zumindest halten zu können. Hier zählen jedoch nur Innovationen, die einen messbar größeren Kundennutzen erzeugen, d.h. Anwendungs-Knowhow (für die Prozesse der Kunden) ist gefragt sowie die Fähigkeit, dieses in echte Lösungen umzusetzen.
-> Innovationen im Griff, Innovationsmanagement
 
(2) Höhere Profitabilität im Kerngeschäft: Dies bedeutet konsequente Wertoptimierung der Produkte (Value Management), Senkung der Herstellkosten, intensivere Nutzung von Standardkomponenten zur Produktkonfiguration und bessere Beherrschung der Produktkomplexität.
-> Profitable Produkte, Steigerung der Profitabilität im Produktlebenszyklus (Animation)

(3) Die Professionalität und Effizienz in der Entwicklung kundenspezifischer Produkte (Sondermaschinenbau) wird angesichts einer fortschreitenden Konzentration auf Kundenseite zukünftig zum wirksamsten Instrument der Kundenbindung. Wir meinen damit die gesamte Kette von der Auftragsanbahnung bis zur Abnahme, konsequente Liefertermintreue, Einhaltung der Leistungs-, Verfügbarkeits- und Qualitätszusagen und den professionellen Umgang mit Änderungen.
-> Effiziente Kundenauftragsabwicklung

 

(4) Flexibilität zur schnellen Adaption an neue Geschäftsmodelle: Der Trend zu erweiterten Serviceleistungen und Betreibermodellen bis hin zum „Lifecycle-Support“ für Maschinen wird sich weiter verstärken und den reinen Produktverkauf anteilig zurückdrängen. Dies erfordert auch neue Kalkulationsmodelle auf der Basis von Life Cycle Costing Ansätzen, sowohl aus Kosten- als auch Umweltgesichtspunkten.
->Profitable Produkte

(5) Der  aufkommenden Konkurrenz u.a. aus Fernost kann nur mit innovativen und qualitativ überzeugenden Produkten begegnet werden. Doch wie überwindet man den Einkäufer beim potenziellen Kunden, der primär auf die Kosten achtet? Qualität in Kostenvorteile auszudrücken heißt: Investitionskosten und Kosten aus der Nutzung der Anlage, niedrige Ausfallraten und gesunkene Service- und Energiekosten in eine gemeinsame Betrachtung zu integrieren. Machen Sie Ihren Vertrieb argumentationsstark mit einer Life Cycle orientierten Kostenbetrachtung (Life Cycle Costing)!