Reifegradmanagement

 
Produktreife gesichert?
 
Qualität im Blick?
 
Entwicklungsziele im Fokus!

Entwicklungsziele erreichen. Qualität sichern

Die enorm gestiegene Produktkomplexität und Variantenvielfalt gepaart mit immer deutlicher verkürzten Time-to-Market - dies führt nahezu zwangsläufig zu großen Problemen bei Produktqualität und natürlich insbesondere beim Serienanlauf in der Produktion. Das Reifegradmanagement des entstehenden Produktes ist daher in unmittelbarem Zusammenhang mit derzu erzielenden Produktqualität zu sehen.

Die Produktreife als Maß für die Erfüllung von Entwicklungsvorgaben und damit zur präzisen Steuerung von Entwicklungsprojekten wird in Wissenschaft und Industrie intensiv erforscht. Während die Serienreife am physischen Produkt überprüft werden kann, ist man in der Entwicklungsphase bislang auf unsichere Prognosen angewiesen.

Unsere Zielsetzung: Mit Reifegradmanagement frühzeitig den Entwicklungsrisiken gegensteuern

Die Life Cycle Engineers GmbH hat nun ein Berechnungsverfahren entwickelt, das die Produktreife in jeder Entwicklungsphase objektiv bestimmt und dadurch Korrekturmaßnahmen früher und wirksamer ermöglicht.

Mit dieser Zielsetzung kann insbesondere den "Moving Targets", d.h. der Änderung von Zielwerten oder der Priorisierung von Produkteigenschaften während der Entwicklung, entsprochen werden. Hierauf basierende Änderungen in den Entwicklungszielen können leicht verfolgt und insbesonderen deren Einfluß auf die Produktreife unmittelbar analysiert werden.

Denkmodell

Das von Life Cycle Engineers entwickelte Reifegradmanagement-Berechnungsverfahren basiert hierbei auf folgendes Denkmodell:

"Der Reifegrad eines Produktes beschreibt
die Abweichung vom definierten funktionalen Ziel
(den Zielerreichungsgrad)
in Abhängigkeit von der Sicherheit der Funktionserfüllung"


Strukturiertes Funktionsmodell des Produktes als Basis
Die funktionalen Ziele können hierbei oftmals auf Basis existierender Informationen aus dem Lastenheft oder Pflichtenheft abgeleitet werden. Die Sicherheit der Funktionserfüllung wird von den im Entwicklungsprojekt verwendeten Absicherungsmethoden (z.B. im CAD-System integrierte Berechnungsverfahren oder Simulationsverfahren) bestimmt. Diese Informationen werden an den typischen Meilensteinen des Entwicklungsprojektes zusammengeführt.

Sie möchten erfahren wie Kunden über uns urteilen? Sie möchten mehr über unsere Projekte erfahren?
  • "Die richtigen Produkte zur richtigen Zeit" , Reifegradmanagement aus Sicht des Produktmanagements, Sonderdruck in Digital Engineering (Artikel [662 KB])
  • "Genaue Reifegradmessung", Reifegradmanagement aus Sicht des Qualitätsmanagers (Online-Publikation)
  • Vorstellung der in Planisware integrierten Lösung anläßlich des Planisware Kundentages 2012 (Whitepaper [2,2 MB])
  • Definition der Produktreife bzw. Produktreifegrades auf Basis eines funktionalen Produktmodells (Artikel [342 KB])
  • Aufbau eines Reifegradmanagements in der Entwicklung (Artikel [464 KB])
  • Reifegradmanagement als Lernkurve zur Optimierung des Entwicklungsbereiches (Artikel [980 KB])

Integration in Planisware

Um Reifegradmanagement konkret anwenden zu können hat, Planisware Deutschland diese bereits in Kundenprojekten erprobte Methode in ihre Projekt- und Produktportfoliomanagement Software integriert. Mithilfe des neu geschaffenen Funktionsbausteins Reifegradmanagement in Planisware können Projektmanager innerhalb ihrer Planisware-Umgebung die Produktreife zu jedem Zeitpunkt im Projekt bestimmen und die vom jeweiligen Reifegrad abgeleiteten Maßnahmen direkt im aktualisierten Projektplan berücksichtigen. Das integrierte Berichtswesen stellt in Planisware darüber hinaus detaillierte Statusberichte und Analysen zur Produktreife, der funktionalen Zielerreichung und der Prognosesicherheit zur Verfügung.

Für Produktmanager ist die Integration dieses neu geschaffenen, integrierten und äußerst wirksamen Controlling-Werkzeugs für das sichere Erreichen von Entwicklungszielen eine wichtige Bereicherung ihrer bisherigen Planisware-Toolbox zur Weiterentwicklung des Produktportfolios und zur Konzeption neuer Produkte.

Die von Planisware Deutschland und Life Cycle Engineers gemeinsam realisierte Lösung wird interessierten Planisware-Kunden als Erweiterung angeboten und im Rahmen von Einführungsprojekten an deren Produktspektrum angepasst .

Beispiele zur technischen Umsetzung

Die nachfolgende Bilder werden mit Mouse-Over automatisch vergrößert!

Beispiel: Reifegradverlauf eines neuen Produktes

  In dieser Graphik wird der Soll-Verlauf der Produktreife (grün) dem aktuellen Reifegradverlauf (rot) und dessen Prognose bis zum geplanten Projektende gegenübergestellt. Größere Abweichen stellen ein zusätzliches Entwicklungsrisiko dar. In der weiteren Analyse können Ursachen für diese Abweichungen identifiziert und geeignete Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.

Priorisierung der Produktfunktionen

  Mit der Methode des paarweisen-Vergleiches oder unter Verwendung einer vorhandenen QFD ergibt sich eine Priorisierung der Funktionen eines Produktes. Hierbei können nicht nur technische Funktionen berücksichtigt werden, sondern auch z.B. Kosten oder Eigenschaften wie das Gewicht des Produktes.

Reifeverlauf einzelner Funktionen

  Ausgehend vom Produktreifegrad kann in einer weiteren Detailstufe der Reifegradverlauf einzelner Funktionen analysiert werden. Je nachdem, welche Priorität einzelnen Funktionen zugewiesen wurde, können sich Abweichungen bei einzelnen Funktionen stark im Reifegradverlauf des Produktes niederschlagen.

Funktionsstruktur

  Übersicht der Funktionen und ihrer Strukturierung, sowie Zielwerte und deren Priorisierung.

Übersicht zu einem bestimmten Meilenstein

  Übersicht des Reifegradverlaufs zu einem bestimmten Meilenstein:
Produktfunktionen, Zielwerte und aktueller Forecast sowie die verwendeten Auslegungsmethoden. In den Graphiken ist die Zunahme der Auslegungssicherheit und der aktuelle Reifegradverlauf erkennbar.

Diese Übersicht hilft dem Projektleiter des Entwicklungsprojektes, Abweichungen im Reifegradverlauf zu erkennen, und die Ursachen hinsichtlich Abweichungen in der Auslegungssicherheit oder der Erreichung der Zielwerte sukzessive zu analysieren.

Weitere Informationen zu Planisware

Lesen Sie, wie diese Methode in das Produktportfolio von Planisware integriert ist...